Cyberversicherung: Wann der Hype gerechtfertigt ist

Von FoundersCover Team. Aktualisiert am 14.02.2026. Lesezeit 6 Min.

Cyber-Versicherung ist die "Feuerversicherung des 21. Jahrhunderts". Sie hilft, wenn ihr gehackt werdet. Wichtig ist die Unterscheidung: Zahlt sie nur den Schaden beim Kunden (Haftpflicht-Teil) oder rettet sie EURE Firma (Eigenschaden-Teil)? Ihr braucht beides.

Warum das Thema wichtig ist

Ransomware (Verschlüsselungstrojaner) ist ein Milliarden-Geschäft. Es trifft nicht nur Konzerne, sondern gerade kleine Startups ("Low Hanging Fruits"). Wenn nichts mehr geht, zahlt die Versicherung die Profis, die euch retten.

Was du konkret wissen musst

Die 3 Säulen einer Cyber-Police:

Typische Fehler & Missverständnisse

Pragmatische Empfehlung (Must-have vs. Later)

Checkliste: Cyber-Versicherbarkeit

Ohne diese Basics bekommt ihr heute keine Police mehr:

Mini-FAQ

Zahlt die Versicherung Lösegeld (Ransom)?

Viele Policen decken das ("Erpressungskosten"), wenn es legal ist. Aber: Experten raten oft vom Zahlen ab.

Was ist "Social Engineering" (CEO Fraud)?

Betrüger täuschen Identität vor ("Überweise 50k an Lieferant X"). Gute Policen decken finanzielle Schäden hieraus.

Habe ich eine Wartezeit?

Oft ja (z.B. 8-12 Stunden Stillstand), bevor die "Betriebsunterbrechung" zahlt. Die Forensik zahlt sofort.

Deckt sie DSGVO-Bußgelder?

Theoretisch oft versichert, praktisch in Deutschland rechtlich schwierig. Rechnet nicht fest damit.

Wie bereitet man sich auf einen Hack vor?

Notfallplan: Wen rufen wir an? Versicherungsscheinnummer offline speichern (!). Sonst kommt ihr nicht dran, wenn alles verschlüsselt ist.

Was ist PCI-DSS Deckung?

Wichtig für E-Commerce, wenn ihr Kreditkartendaten verarbeitet. Strafen der Kreditkartenfirmen sind oft versicherbar.

Nächste Schritte

Füllt den IT-Sicherheitsfragebogen einmale ehrlich aus. Wo ihr "Nein" ankreuzt (z.B. MFA fehlt), habt ihr eine offene Flanke.

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