Betriebshaftpflicht für Startups – Fundamentale Absicherung

Von FoundersCover Team. Aktualisiert am 12.02.2026. Lesezeit 6 Min.

Die Betriebshaftpflicht ist das Fundament. Sie deckt alles "Physische": Jemand verletzt sich im Büro (Personenschaden) oder ihr macht etwas kaputt (Sachschaden). Sie deckt NICHT: Programmierfehler, Bugs, Datenverlust (dafür braucht ihr die IT-Haftpflicht).

Warum das Thema wichtig ist

Ohne Haftpflicht haftet die GmbH (und im Zweifel der Gründer) unbegrenzt mit dem gesamten Vermögen. Ein einziger schwerer Personenschaden kann Millionen kosten. Zudem verlangen Vermieter (Office) fast immer einen Nachweis.

Was du konkret wissen musst

Sie deckt zwei Bereiche ab:

Wichtig: Sie wehrt auch unberechtigte Ansprüche ab (passiver Rechtsschutz).

Typische Fehler & Missverständnisse

Pragmatische Empfehlung (Must-have vs. Later)

Checkliste: Ist die Police gut?

Mini-FAQ

Gilt sie auch im Home Office?

Ja, moderne Policen decken betriebliche Tätigkeiten auch mobil oder im Home Office ab.

Ist Produkthaftung dabei?

Basis-Produkthaftung oft ja. Wichtig für Hardware-Startups: Erweiterte Produkthaftung prüfen!

Was kostet das?

Sehr günstig. Oft ab 150-250 € im Jahr für kleine Teams. Den Gesamtüberblick, was die Absicherung pro Phase kostet, findest du im Kosten-Guide.

Brauche ich Privathaftpflicht zusätzlich?

Ja! Betriebshaftpflicht zahlt nur im Job. Privathaftpflicht nur privat. Trennt das sauber.

Zahlt sie bei grober Fahrlässigkeit?

Ja, meistens. Nur Vorsatz (Absicht) ist nie versicherbar.

Deckt sie Schäden an meinen eigenen Sachen?

Nein. Eigenschäden (mein Laptop fällt runter) sind Sache der Inhaltsversicherung.

Nächste Schritte

Checkt euren Mietvertrag: Welche Summe fordert der Vermieter? Passt eure Police an.

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