Exit & Due Diligence: Der Data Room muss glänzen

Von FoundersCover Team. Aktualisiert am 14.02.2026. Lesezeit 5 Min.

Beim Exit dreht der Käufer jeden Stein um. Lücken im Versicherungsschutz (z.B. fehlende IP-Rechte-Deckung) drücken den Preis. Wichtigstes To-Do: D&O "Run-off" (Nachhaftung) und "Change of Control" Meldung.

Warum das Thema wichtig ist

Der Käufer kauft eure Risiken mit. Wenn in der Due Diligence (DD) herauskommt, dass ihr jahrelang unterversichert wart, bildet er Rückstellungen (Escrow) vom Kaufpreis. Das wollt ihr nicht.

Was du konkret wissen musst

Exit-Spezialitäten:

Typische Fehler & Missverständnisse

Pragmatische Empfehlung (Must-have vs. Later)

Checkliste: Exit-Ready Data Room

Mini-FAQ

Wer zahlt die Run-off Police?

Verhandlungssache, meist zahlt es noch das Startup aus der Kasse vor dem Exit (oder vom Kaufpreis).

Wie lange muss der Run-off laufen?

Marktstandard sind 6 bis 10 Jahre (Verjährungsfrist).

Was passiert mit der Betriebshaftpflicht?

Geht meist auf den Käufer über oder wird in dessen Konzernpolice integriert.

Was ist eine "Claims History"?

Ein Schreiben vom Versicherer: "Wir hatten 0 Schäden in 3 Jahren." Wirkt sehr vertrauensbildend.

Wann informiere ich den Makler?

Unter NDA so früh wie möglich. Wir müssen die Run-off-Konditionen verhandeln.

Schaut der Käufer wirklich so genau hin?

Ja. PE-Fonds und Konzerne haben Experten nur dafür. Fehlender Schutz = Preisabzug.

Nächste Schritte

Sobald der M&A-Prozess startet: "Versicherungs-Ordner" aktualisieren. Claims History anfordern. Run-off Angebot anfragen.

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